Die Vorlesung steht neben den Schwerpunktstudierenden und den Studierenden des Europa-Instituts allen sonstigen interessierten Studierenden der Rechtswissenschaft und anderer Fächer offen. Sie soll die Hörerinnen und Hörer an das Völkerrecht heranführen, das den internationalen Beziehungen einen rechtlichen Rahmen zu geben versucht, um Anarchie, Gewalt und Ungerechtigkeit zu überwinden. Es geht um die rechtlichen Komponenten der „großen“ Themen der Menschheit im heutigen „globalen Dorf“: Friedenswahrung, Streitbeilegung, Freiheitssicherung, Mitspracherechte und gerechte Verteilung begrenzter Ressourcen zwischen den Staaten, Nationen und Einzelmenschen. Die Veranstaltung thematisiert den „Allgemeinen Teil“ des Völkerrechts, d.h. die allgemeinen rechtlichen Regeln für das internationale Zusammenleben. Sie wird im Sommersemester durch die Vorlesung Völkerrecht Besonderer Teil fortgesetzt und ergänzt. Zusätzlich bietet Prof. Bungenberg ebenfalls in diesem Wintersemester in Ergänzung zum Völkerrecht AT eine geblockte Vorlesung über Internationale Organisationen an. 

Der Schwerpunktbereich 4: Internationales Recht, Europarecht und Menschenrechtsschutz ist einer von 9 Schwerpunktbereichen, in dem die Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ihre universitäre Examensprüfung ablegen können.

Dieser Kurs deckt nicht den gesamten Schwerpunktbereich ab. Der Kurs dient vielmehr der Betreung der Schwerpunktstudierenden durch die Mitarbeiter/innen der Lehrstühle von Prof. Dr. Thomas Giegerich und Prof. Dr. Marc Bungenberg. Sie finden hier alle Informationen zum:

  • Examensklausurenkurs
  • Examenstutorien
  • weiterführende Tipps und Anregung zur Vorbereitung auf das Examen
  • sowie, Foren zum Stellen von Fragen und zum Austausch untereinander.

Der Schwerpunktbereich 4: Internationales Recht, Europarecht und Menschenrechtsschutz ist einer von 9 Schwerpunktbereichen, in dem die Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ihre universitäre Examensprüfung ablegen können.

Dieser Kurs deckt nicht den gesamten Schwerpunktbereich ab. Der Kurs dient vielmehr der Betreung der Schwerpunktstudierenden durch die Mitarbeiter/innen der Lehrstühle von Prof. Dr. Thomas Giegerich und Prof. Dr. Marc Bungenberg. Sie finden hier alle Informationen zum:

Gegenstand des Schwerpunktes sind darüber hinaus die Vorlesungen:

  • Europarecht I (ebenfalls Gegenstand des Grundstudiums)
  • Europarecht II
  • Staatsrecht III (ebenfalls Gegenstand des Grundstudiums)
  • Völkerrecht Allgemeiner Teil
  • Völkerrecht Besonderer Teil
  • Internationaler Menschenrechtsschutz
  • Wirtschaftsvölkerrecht
  • Recht der Internationalen Organisationen
  • Humanitäres Völkerrecht

Für diese sind separate Moodle Kurse (o.Ä.) zu belegen! Bitte informieren Sie sich hierüber im LSF und auf den Websites der Lehrstühle:

Prof. Dr. Thomas Giegerich: https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/giegerich/aktuelles.html

Prof. Dr. Marc Bungeberg: https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/bungenberg/aktuelles.html

Diese für das dritte Semester vorgesehene vierstündige Vorlesung gibt Ihnen einen Überblick über das institutionelle und materielle Recht der EU. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich das Europarecht zu erarbeiten. Denn dieses gehört erstens als Kernbereich des Öffentlichen Rechts zu den Prüfungsfächern der staatlichen Pflichtfachprüfung und hat zweitens Bezüge auch zu den anderen Pflichtfächern (insbesondere zum Bürgerlichen Recht, aber selbst zum Strafrecht). Angesichts der Stoffmenge muss ich eine Auswahl treffen, kann darüber hinaus manches Ausgewählte nur skizzieren und muss mich im Übrigen darauf verlassen, dass Sie eines der empfohlenen Lehrbücher vorlesungsbegleitend durcharbeiten. Die Vorlesung richtet sich in erster Linie an Studierende der Rechtswissenschaft im Haupt- und Nebenfach. Doch sind auch Interessierte anderer Fachrichtungen willkommen, insbesondere internationale Studierende (Erasmus, DAAD-Programme, etc.), CJFA-Studierende, Teilnehmer des Studiengangs „Wirtschaft und Recht“, Studierende der Wirtschaftswissenschaften und all jene, die im Begriff sind, das Zertifikat EUROPAICUM zu erwerben. Am Ende des Semesters wird eine 2-std. Abschlussklausur angeboten (8 LP).

Im institutionellen Teil geht es um: Entwicklung der europäischen Integration in Gestalt ihrer Erweiterung und Vertiefung; Struktur der EU – Verhältnis EU – Mitgliedstaaten; Supranationalität und Unionsbürgerschaft; Verbandskompetenzen der EU und Subsidiaritätsprinzip; Organaufbau und -zuständigkeiten; Rechtsquellen und Handlungsformen; (Grund-) Rechtsschutz; Verhältnis von Unionsrecht zum nationalen Recht und zum Völkerrecht. Hier soll deutlich werden, dass die EU ein in fortschreitender Integration begriffenes föderales Gebilde eigener Art mit Ähnlichkeit zum Bundesstaat ist. Daher lassen sich häufig Vergleiche mit der bundesstaatlichen Ordnung des Grundgesetzes ziehen, von der Sie ja schon eine Vorstellung haben. Das EU-Recht bildet eine Rechtsordnung eigener Art, die zwischen Völkerrecht und Bundesstaatsrecht oszilliert.

Im anschließenden materiellen Teil der Vorlesung werden die Grundfreiheiten des Binnenmarkts (Freiheiten des Waren-, Personen- und Dienstleistungsverkehrs sowie des Kapital- und Zahlungsverkehrs), das allgemeine Freizügigkeitsrecht und das allgemeine Verbot von Diskriminierungen aus Gründen der Staatsangehörigkeit im Mittelpunkt stehen. Hier soll beispielhaft deutlich werden, wie tief das EU-Recht in das nationale Recht einwirkt und auf welche Weise Einzelne daraus Nutzen ziehen können.

Soweit möglich, werde ich den Vorlesungsstoff an Fälle anlehnen (insbesondere im materiellen Teil). Ich möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen und will daher den Frontalunterricht immer wieder durch eine dialogische Darstellungsform (Frage und Antwort) aufzulockern versuchen. Ob der Versuch gelingt, hängt von Ihrer Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit ab. Zwischenfragen von Ihnen begrüße ich ausdrücklich. Um sich einbringen zu können, müssen Sie bei jeder Veranstaltung eine Textsammlung (siehe sogleich unter 1.) sowie meine Vorlesungsmaterialien dabei haben, die ich gesondert und passwortgeschützt im Internet zur Verfügung stelle.

Im Wintersemester 2021/22 bietet der Lehrstuhl wieder ein Seminar an.

Die unten aufgelisteten Themen können ab dem 18.10.2021 über den Moodle-Kurs (“Seminar im Völker- und Europarecht WiSe 2021/22) reserviert werden. Bitte wählen Sie nur ein Thema aus. (Sollten alle Themen vergeben sein, sie aber trotzdem gerne am Seminar teilnehmen wollen, kommen Sie bitte zur Vorbesprechung. Wir werden mit Sicherheit eine Lösung finden.)

Die Vorbesprechung findet am Montag, 08.11.2021 um 18 Uhr s.t. im Hörsaal des Europa-Instituts (3. Stock Geb. B2.1) statt. Zur Bestätigung der Reservierung ist die Teilnahme an der Vorbesprechung zwingend erforderlich.

Bitte überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen diese Website für neue Informationen und eventuelle Änderungen.
Das Seminar selbst findet am 28.01./29.01.2022 voraussichtlich in der Europäischen Akademie Otzenhausen statt. Für Studierende, die sich im Ausland aufhalten, ist eine Teilnahme per Videoschaltung möglich. Alle weiteren Fristen und Anforderungen für die Anfertigung und Präsentation der Seminararbeit erhalten Sie während der Vorbesprechung. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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In the winter term 2021/22 Prof Giegerich is going to hold a seminar.

Seminar topics can be reserved from 18th Oct 2021 via the Moodle course (“Seminar im Völker- und Europarecht WiSe 2021/22”). Please choose only one topic. (If all topics are already assigned, but you would still like to participate in the seminar, please come to the preliminary meeting. We will surely find a solution). 

The preliminary meeting will be held on Monday, 08/10/2021 at 6 pm (sharp) at the lecture hall of the Europa-Institut (3. Floor, building B2.1)

In order to confirm your reservation, it is mandatory to attend the preliminary meeting.

The seminar itself will take place on 28/01 – 29/01/2022 presumably at the Europäische Akademie Otzenhausen. For students who are abroad, participation via video link is possible. You will receive all further deadlines and requirements for the preparation and presentation of the seminar work during the preliminary meeting. 

We are looking forward to your participation!