Die (literatur-)theoretische Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendliteratur (KJL) hat in den vergangenen Jahrzehnten einerseits vielfältige Forschungen über die Bedeutung von KJL für Jugendliche als sog. Entwicklungshelfer im Sozialisationsprozess hervorgerufen, andererseits zeigt sich immer häufiger, dass KJL mehrfachadressiert ist. Inzwischen wird sogar von einer „Literatur für alle Altersstufen” (all-ages-Literatur) gesprochen.
Daher soll es zunächst einmal darum gehen, grundlegende theoretische Begriffe aus den Themenfeldern Buch und KJL zu klären und mit den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen vertraut zu machen, die sich mit der KJL beschäftigen.
Daran anknüpfend wird ein Überblick über wesentliche Entwicklungstendenzen der modernen KJL in Theorie und Praxis gegeben, indem wichtige Entwicklungslinien der KJL seit 1945 bzw. ihrer Erforschung aufgezeigt und beispielhaft betrachtet werden. Dazu werden die zentralen Gattungen der KJL (vom Bilderbuch über den Kinderkrimi bis hin zum Jugendroman) an ausgewählten Beispielen beleuchtet. Aus dieser gattungsspezifischen Perspektive wird der aktuelle Stand der wissenschaftlich-theoretischen Diskussion zur jeweiligen Gattung zusammengefasst, um zu zeigen, welche unterschiedlichen – bisweilen widersprüchlichen – Ansätze es gibt, literarische Phänomene zu beschreiben.
Ziel ist es, einen Einblick in aktuelle Diskussionen zu erhalten und damit auch selbst das Handwerkszeug kennen zu lernen, um über Literatur zu sprechen.

Gaius Octavius kämpfte als Adoptivsohn des ermordeten Gaius Iulius Caesar seit 44 v. Chr. um die Macht und errang 31 / 30 v. Chr. die Alleinherrschaft. Mit dem Sieg in der Schlacht von Actium begann für das römische Reich eine lange Zeit inneren Friedens. Die angebliche „Wiederherstellung der Republik“, die nun verkündet wurde, diente der politischen Aussöhnung mit dem Senat, überdeckte aber nur wenig die unbeschränkte Macht des Herrschers, der seit 27 v. Chr. „Augustus“ genannt wurde. Augustus begründete seine Führungsstellung mit seinen persönlichen Leistungen für das Gemeinwesen, dem er als „Prinzeps“ vorstand, etablierte aber zugleich eine dynastisch ausgerichtete Monarchie. Damit steht er nicht nur am Anfang der römischen Kaiserzeit, sondern auch aller späteren monarchischen Herrschaftsformen der europäischen Geschichte. Wie die Herrschaft des Augustus im Einzelnen gestaltet war und mit welchen Mitteln der „Prinzeps“ seine Herrschaft hinter der Propaganda einer „wiederhergestellten Republik“ versteckte und zugleich wirkungsvoll ausübte, soll im Brückenkurs im Vordergrund stehen.
Hinweise zur Durchführung des Kurses
Die Veranstaltung wird digital durchgeführt. Jede Woche wird es eine neue Power-Point-Präsentation im Audio-Format geben, zu der gerne Fragen an den Dozenten per Mail gerichtet werden können. Die Fragen werden dann in der jeweils folgenden Woche per Audio beantwortet. Nähere Informationen zum genauen Ablauf werden noch bekannt gegeben.
Einführende Literatur:
J. Bleicken, Augustus - Eine Biographie, Berlin 31999 (TB 2010); K. Bringmann, Augustus, Darmstadt 2007; K. Bringmann / T. Schäfer, Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002; W. Dahlheim, Augustus. Aufrührer, Herrscher, Heiland. Eine Biographie, München 2010; K. M. Girardet, Rom auf dem Weg von der Republik zum Prinzipat, Bonn 2007; M. Horster / F. Schuller (Hrsg.), Augustus. Herrscher an der Zeitenwende, Regensburg 2014; D. Kienast, Augustus - Prinzeps und Monarch, Darmstadt 52014; H. Schlange-Schöningen, Augustus, Darmstadt 22012; R. Syme, Die römische Revolution. Machtkämpfe im antiken Rom, Stuttgart 2003.

Inhalt:
In dieser Veranstaltung geht es um die Nutzung von Video- und Webkonferenzen im universitären Umfeld.

Zielgruppe:
Gasthörer und alle Mitglieder der Universität, die sich für den Einsatz von Video- und/oder Webkonferenzen interessieren und sich über aktuelle Entwicklungen sowie Nutzungsmöglichkeiten an der Universität des Saarlandes informieren möchten.

Themen:

Das Hochschul-IT-Zentrum ermöglicht unter Rückgriff auf den Konferenzdienst DFNconf des DFN die Durchführung von Video- und Webkonferenzen. Darüber können Audio und Video übertragen werden. Desweiteren kann der eigene Desktop für andere Teilnehmer angezeigt und eigene Dateien für das Meeting hochgeladen werden. Die Veranstaltung stellt diesen Dienst, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen sowie die Nutzungsmöglichkeiten näher vor.

In einem ersten Block wird die den aktuellen Standard bildende Videokonferenzplattform Pexip des DFN vorgestellt, die Videokonferenzen ermöglicht, deren Teilnehmer über SIP- und H.323-basierte VC-Systeme, standardisierte webbasierte Lösungen, mobile Endgeräte mit entsprechender Software-App oder über eine Telefoneinwahl an der Konferenz teilnehmen können.
Nach der Vorführung der Nutzung des Dienstes werden grundlegende Fragen behandelt wie:

  • Was ist eigentlich eine Videokonferenz und warum ist nicht alles, bei dem Video und Ton zwischen zwei Partnern über das Internet übertragen ist, eine Videokonferenz?
  • Gehen Videokonferenzen nur zwischen zwei Standorten oder auch zwischen mehreren Standorten?
  • In welcher Qualität können Videokonferenzen durchgeführt werden und wovon hängt das ab?
  • Kann nur Video und Ton übertragen werden oder gibt es auch Möglichkeiten, zusätzlich Präsentationen vorzuführen oder gar gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten?
  • Was bedeuten eigentlich die oben erwähnten Begriffe H.323 und SIP?

In einem optionalen zweiten Block kann bei Interesse als Alternative zur Pexipplattform das ebenfalls vom DFN betriebene Webkonferenzsystem Adobe Connect noch kurz vorgestellt werden.
Nach der Vorstellung der beiden Technologien wird erörtert, welche sich in Abhängigkeit von Umfeld und Einsatzszenario besser eignet.

Dieser TWA-Kurs ersetzt die bisherige Online-Einführung und ist besondes für Gasthörer geeignet. Er ist zudem für GH kostenlos!

Die Veranstaltung thematisiert alles Wissenswerte, dessen es bedarf, wenn man sich von zu Hause aus in verschiedene Dienste der Uni über das Internet einwählen möchte. Es wird detailliert erklärt, welche  Kennungen es gibt, welche wofür benötigt werden und was dabei zu beachten ist. Die Veranstaltung wendet sich sowohl an Gasthörerinnen und Gasthörer wie auch an Bedienstete der Universität des Saarlandes.

In diesem Zusammenhang spielen folgende Themen eine Rolle:

  • Internet
  • Internet Service Provider
  • Das universitäre Campusnetz
  • WLAN
  • VPN
  • Uni-eMail-Adresse, Weiterleitungen etc.

Aber egal, ob man sich auf dem Campus befindet oder sich nur virtuell von zu Hause aus dort aufhält, es gibt einiges Wissenswerte zur Planung von Lehrveranstaltungen wie auch zum Arbeiten mit Online-Arbeitsmaterialien. In diesem Zusammenhang wird Folgendes thematisiert:

  • Campusmanagementsysteme
  • HIS-LSF-System
  • Lernplattformen, z.B. „Moodle“
  • Die Dienste der Unibibliothek SULB
  • Selbstlernmaterialien