Das Modul Controlling: Internes Rechnungswesen vermittelt einen Überblick über wichtige Aufgaben und Instrumente des Controllings und wird daher als Grundlage zur Vertiefungsrichtung Controlling empfohlen. Studierende sollen nach dem Besuch des Moduls wichtige Controlling-Aufgaben im Internen Rechnungswesen kennen, grundlegende Verfahren der entscheidungsorientierten Unternehmensrechnung auf ihre Vorteilhaftigkeit hin beurteilen und umsetzen können, die produktionstheoretische Fundierung der Kostenrechnung verstehen und fallspezifisch nutzen können sowie operative Entscheidungsfragen aus dem Realgüterbereich kostenrechnerischen Lösungen zuführen können. 

In der Vorlesung im Modul Controlling: Internes Rechnungswesen liegt der Schwerpunkt in der Ausgestaltung des Internen Rechnungswesens und hier wiederum der Kostenplanung und -kontrolle als Informationsbasis für die Wahrnehmung der Controlling-Aufgabe. Darauf aufbauend werden z. B. Ausgestaltungsvarianten der Plankostenrechnung, der Einsatz der Deckungsbeitragsrechnung zur Lösung operativer Planungsfragen, Umsetzungsmöglichkeiten der Abweichungsanalyse, die Lebenszyklus-, die Prozesskosten- und die Zielkostenrechnung behandelt. Zur Vorlesung gehört eine Übung.

Gegenstand der Übung im Modul Controlling: Internes Rechnungswesen sind ausgewählte Vorlesungsinhalte mit wechselnder Schwerpunktsetzung. Ziel des Übungsangebots ist es, fachliche und methodische Kompetenzen im Umgang mit den Instrumenten der Internen Unternehmensrechnung zu stärken.

Das Modul "Digitale Transformation in der betriebswirtschaftlichen Praxis" soll die zentralen Begrifflichkeiten der Digitalen BWL – Digitalisierung und Digitale Transformation – charakterisieren und systematisieren, sowie einen Überblick über wichtige Aufgaben und Instrumente der Digitalisierung (Technologische Grundlagen, Daten- und Funktionsintegration, Modellierung betriebswirtschaftlicher Informationssysteme) und Digitalen Transformation (Technologien, Trends und Methoden) vermitteln. Dabei wird in jedem relevanten Kapitel auf Produktportfolio und Konzepte der SAP SE eingegangen.

Die fachlichen und methodischen Kompetenzen im Umgang mit der Digitalisierung und Digitalen Transformation werden Abschließend in einer Fallstudie an einem praktischen Beispiel manifestiert.

Das Modul Koordinationskonzepte des Controlling ist auf die Kernaufgabe des Controllings gerichtet, die in der Abstimmung betrieblicher Führungsteilbereiche gesehen wird. Studierende sollen nach dem Besuch des Moduls Abstimmungsnotwendigkeiten in der betrieblichen Führung erkennen und grundsätzliche Controllingaufgaben abgrenzen können, wichtige isolierte und übergreifende Koordinationsinstrumente mit ihren Einsatzbedingungen kennen sowie typische Koordinationsrechnungen formulieren und anwenden können.

 

In der Vorlesung im Modul Koordinationskonzepte des Controlling werden die grundsätzlichen Koordinationsaufgaben des Controlling in der betrieblichen Führung herausgearbeitet, Implikationen für die Umsetzung der Controllingaufgabe analysiert und rechentechnische Konzepte für Koordinationsentscheidungen sowie die Analyse der Einsatzvorteilhaftigkeit verschiedener Koordinationsinstrumente vorgestellt. Wichtige übergreifende Koordinationsinstrumente des Controlling zur operativen Steuerung betrieblicher Verantwortungsbereiche werden u. a. mit der Budgetierung sowie dem Lenkpreiskonzept aufgegriffen. Umsetzung der Vorlesungsinhalte erfolgt fallstudienorientiert. Ziel des Fallstudienangebots ist es, durch die Erarbeitung komplexer, praxisnaher Fallstudien fachliche und methodische Kompetenzen im Umgang mit den Instrumenten des koordinationsorientierten Controllings zu stärken.

 

Gegenstand der Übung im Modul Koordinationskonzepte des Controlling sind ausgewählte Vorlesungsinhalte mit wechselnder Schwerpunktsetzung. Ziel des Übungsangebots ist es, fachliche und methodische Kompetenzen im Umgang mit den Instrumenten des koordinationsorientierten Controllings zu stärken.